Ernährung

6. April 2018

Autor:Ferhat Öztas

Letzte änderung am Oktober 11th, 2018 um 18:54

Aktuelle Trends in der Sporternährung

Sporternährung

Wer sein Training mit Hinblick auf das nachhaltigere (und schnellere) Erreichen seiner Ziele optimieren möchte, sollte nicht nur auf die passenden Sportarten, sondern auch auf die richtige Ernährung setzen.

Vor allem im Laufe der letzten Jahre hat sich hierbei gezeigt, dass es mittlerweile spezifische Produkte geschafft haben, sich in der Branche einen Namen zu machen.

Doch welche Nahrungsmittel sind im Zuge einer bewussten Ernährung für Sportler eigentlich zu empfehlen?

Fest steht, dass der Ernährungsplan eines Hobby- bzw. Profisportlers abwechslungsreich ist und nicht übermäßig viele Nahrungsergänzungsmittel beinhalten sollte.

Wichtig ist vielmehr, dass die Ernährung auch an die jeweiligen sportlichen Ziele angepasst werden muss. Weiterhin ist es oft spannend, sich mit den aktuellsten Trends der Branche zu befassen und gegebenenfalls auch den “Blick über den Tellerrand” zu wagen.

Schnell wird klar: Sporternährung hilft nicht nur beim Unterstützen der Trainingsziele, sondern kann noch dazu lecker sein!

Taurin

Wer das Wort “Taurin” hört, denkt sicherlich unweigerlich an Energy Drinks. Doch auch im Bereich der Sporternährung spielt dieser Inhaltsstoff eine immer tragendere Rolle. Taurin kann dabei helfen, den Flüssigkeitshaushalt in den Muskeln zu optimieren und die Proteinsynthese zu verstärken. Durch das Taurin wird zudem Wasser gespeichert.

Wer das Taurin vor dem Training einnimmt, sorgt für eine Erhöhung des Stickstoffhaushaltes und in der Regel für eine bessere Regeneration nach dem Workout.

Zudem kann Taurin dabei helfen, die physische Leistungsfähigkeit zu verbessern. Aufgrund der vielen Vorteile sind schon viele Hobby- und Profisportler dazu übergegangen, Taurin in ihren Sportalltag zu integrieren.

Zusammenfassung:

Taurin optimiert den Flüssigkeitshaushalt, verstärkt die Proteinsynthese und erhöht den Stickstoffhaushalt

Chia Samen

Bei Chia Samen handelt es sich mittlerweile um mehr als “nur” einen Trend. Chia Samen können heutzutage in etlichen Formen – unter anderem natürlich auch pur – genossen werden.

Die Vorteile der Samen liegen nicht nur in den wertvollen Inhaltsstoffen, sondern auch darin, dass sie für ein vergleichsweise rasches Sättigungsgefühl sorgen können. Dies liegt daran, dass die Samen im Magen aufquellen und sich somit auch super im Rahmen einer sportlichen Diät eignen.

Ein weiterer Vorteil: mit Hinblick auf fantasievolle Rezepte stehen – gerade im Zusammenhang mit Chia – alle Möglichkeiten offen. Egal, ob Pudding oder Müsli: hier findet sicherlich jeder seinen Favoriten.

Vorallem als Pudding-Zubereitung sind Chia Samen sehr beliebt. Bild: fotolia.com © rainbow33

Zusammenfassung:

Chia Samen sättigen, sind kohlenhydratarm und enthalten wertvolle Inhaltsstoffe

Obst

Obst sollte im Rahmen keiner sportlichen Ernährung fehlen.

Die Vorteile des Obstes zeigen sich hierbei nicht nur darin, dass sich Äpfel, Bananen und Co. super als Snack zwischendurch oder vor dem Training eignen, sondern auch mit Hinblick auf den ein oder anderen „Vitamin-Boost“.

Dieser ist für Outdoor-Sportler gerade im Winter von großer Bedeutung. Immerhin möchte niemand sein Training aufgrund von Erkältung und Co. unterbrechen müssen.

Die regelmäßige Vitaminzufuhr sorgt hierbei für eine Stärkung des Immunsystems und bereitet perfekt auf die kalte Jahreszeit vor.

Zusammenfassung:

Obst ist besonders als Snack geeignet und füllen den Vitaminhaushalt.

Proteinshakes

Proteinshakes gehören längst zum Standard in den Fitnessstudios. Sie sind in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich und lassen sich einfach, beispielsweise mit Kuh- oder Sojamilch anrühren.

Doch welche Auswirkungen haben die Shakes eigentlich auf den Körper und das Training?

protein-shake-trinken

Proteinshake

Fest steht, dass Proteine generell eine große Rolle im Zusammenhang mit sportlichen Betätigungen spielen. Oder anders: wer regelmäßig joggt oder Gewichte stemmt, hat hier einen höheren Bedarf.

Und genau hier setzen die Shakes (und selbstverständlich auch eine ausgewogene Ernährung) an.

Sie helfen nicht nur dabei, den besagten (höheren) Bedarf zu decken, sondern können zudem auch noch Heißhunger vorbeugen und den Körper vergleichsweise schnell mit Aminosäu

ren versorgen. Zudem wird durch den regelmäßigen Genuss der Shakes auch der Muskelaufbau unterstützt.

Zusammenfassung:

Proteinshakes eignen sich als Nahrungsergänzungsmittel zum Muskelaufbau, sind schnell zubereitet und stillen kohlenhydratarm den Hunger.

Kohlenhydrate

Sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate versorgen den Körper mit Energie. Jedoch werden genau diese beiden Ernährungsbestandteile nach der Aufnahme verschieden behandelt.

Oder anders: Sportler, die ihre Leistung steigern möchten, müssen unter anderem auf die passende Zufuhr an Kohlenhydraten setzen.

Vor allem für Läufer stellen die Kohlenhydrate eine fast schon nicht zu ersetzende Energiequelle dar. Leider hält der Kohlenhydratspeicher jedoch nicht lange an.

Hier gilt, dass nach Dauerbelastungen vor circa 1 bis 1,5 Stunden wieder Kohlenhydrate konsumiert werden müssen. Unter anderem ein Grund, der die Verpflegungsstationen beim Marathon erklärt.

Sportler, die sich auf einen Wettkampf vorbereiten, greifen hierbei am besten zu Hartweizennudeln, Basmatireis oder Vollkornprodukten.

Diese halten in der Regel lange an, werden entsprechend langsamer verdaut und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Süßigkeiten und weißer Reis erweisen sich hier als wenig effektiv. Bei ihnen stellt sich vergleichsweise schnell wieder ein Hungergefühl ein.

Zusammenfassung:

Kohlenhydrate sind eine wichtige Energiequelle für Sportler. Vor allem beim Muskelaufbau sind sie essentiell. Wichtig ist eine Unterscheidung zwischen guten und schlechten Kohlenhydraten.

Goji Beeren

Neben Chia Samen handelt es sich bei den Goji Beeren wohl um die bekanntesten aller Superfoods.

Diese kleinen, roten Beeren sind dazu in der Lage, das Immunsystem zu stärken und eignen sich auch super als Snack für zwischendurch, falls die Power im Rahmen eines anspruchsvollen Laufes nachlassen sollte. Ein Blick auf die wertvollen Inhaltsstoffe dieser kleinen „Alleskönner“ überzeugt.

Die Goji Beere überzeugt durch einen effektiven Mix aus verschiedenen Vitaminen, Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie Aminosäuren. Wer die Beeren nicht pur genießen möchte, kann sie auch super zum Joghurt oder im Salat einsetzen.

Zusammenfassung:

Goji Beeren sind ein toller Snack für zwischendurch, und enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Kreatin

Wohl jeder Sportler, der es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, Muskeln aufzubauen, hat sich früher oder später schon einmal mit dem Thema „Kreatin“ auseinandergesetzt.

Wichtig ist es hierbei jedoch, wie in Bezug auf andere Bereich der Sporternährung auch, sich mit den Auswirkungen von Kreatin auseinanderzusetzen. Hier gilt, dass es durchaus möglich ist, die eigene Leistung unter der Einnahme von Kreatin zu steigern. Jedoch müssen hierbei einige Kriterien erfüllt sein.

Kreatin und ein individuell abgestimmtes Training sind in diesem Zusammenhang zwei wichtige Bausteine. Oftmals ist es dann beispielsweise möglich, größeren Belastungen wie einem höheren Gewicht beim Bankdrücken, über einen kurzen Zeitraum besser standzuhalten. Hier gilt, das Kreatin damit durchaus dabei helfen kann, Muskeln aufzubauen.

Jedoch sollte im Zweifel und im Zusammenhang mit einer Kreatin Kur immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Zudem können im Einzelfall auch Wassereinlagerungen der Grund dafür sein, weswegen Muskeln unter Kreatin vergleichsweise schnell anwachsen.

Zusammenfassung:

Kreatin kann äußerst hilfreich beim Muskelaufbau sein. Unter Umständen sollte allerdings noch der Rat eines Arztes eingeholt werden.

Kokosöl

Kokosöl gehört zu den Trends, die sich nicht nur innerlich, im Rahmen einer passenden Ernährung, sondern auch äußerlich, beispielsweise als Körperpflege, einsetzen lassen.

Mittlerweile haben auch viele Sportler, vor allem Läufer, diesen Trend für sich entdeckt.

Das Besondere am Kokosöl ist hierbei die Tatsache, dass es in der Lage ist, den Fettstoffwechsel zu unterstützen. Zudem ist es leicht verdaulich und eignet sich damit super, um vor einer Laufeinheit für den nötigen „Schub“ zu sorgen und einem „leeren Magen“ vorzubeugen.

“Ganz nebenbei” sorgt das Öl zudem noch dafür, dass Energie aus den Muskeln gezogen werden kann bzw. schneller zur Verfügung steht. Aktuelle Studien sagen dem Öl sogar ähnliche Auswirkungen wie Kohlenhydratgel nach und erklären weiterhin, dass nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Leistung bzw. die mentale Stärke durch das Öl verbessert werden könnte.

Das nahrhafte Öl ist mittlerweile in vielen Haushalten für die verschiedensten Zwecke wiederzufinden. Bild: fotolia.com © Brent Hofacker

Wer das Kokosöl nicht nur bei einem Lauf oder sportlicher Betätigung, sondern regulär in seinen Alltag integrieren möchte, kann dies beispielsweise im Rahmen leckerer Wok-Gerichte umsetzen.

Zusammenfassung:

Kokosöl ist lecker und energieliefernd
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Ferhat Öztas - Verfasser/In

Hi! Ich bin Ferhat und für mich ist der Boxsport meine absolute Leidenschaft. Meine Boxkarriere nahm vor 13 Jahren ihren Anfang. Es bereitet mir eine riesige Freude, Menschen mit dem gleichen Ziel zu inspirieren und zum Erfolg zu verhelfen. In den vergangenen Jahren habe ich deshalb als Personal Trainer bereits vielen Menschen dabei geholfen, ihre Ziele zu erreichen.

Auf meiner Seite findest du alles rund um das Thema Boxen. Schau gerne einfach mal vorbei.
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