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10 effektive Tipps gegen Blähbauch oder Völlegefühl

04.04.2020 | Gesundheit | 0 Kommentare

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Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten

Beschwerden in Bauch oder Magen kennen wir wahrscheinlich alle. Besonders oft plagt ein sogenannter Blähbauch. Dein Magen fühlt sich dabei voll an und der ganze Bauch erscheint wie von einer Luftpumpe aufgeblasen.

Alles drückt, manchmal kommen leichte Magenkrämpfe oder Blähungen hinzu. Hast du bestimmt schon einmal erlebt und alles war sehr unangenehm, oder? Hier bekommst du erste Hilfe bei einem Blähbauch wie diesem.

Der Blähbauch, Luft im Bauch, Rumoren im Darm – selbst bei einem Arztbesuch bleibt das für viele ein Tabuthema.

Das sollte es aber nie sein! Zum einen sind die damit verbundenen körperlichen Probleme sehr belastend im Alltag.

Und zum anderen steckt hinter Blähbauch und Co. immer eine tiefer liegende Ursache, der du besser schnell auf den Grund gehst. Problem erkannt, Problem gelöst.

Dann fühlst du dich bald schon wieder besser und der lästige Blähbauch oder Blähungen sind Geschichte.

Genau das wollen wir hier machen: Die Blähbauch Ursachen herausfinden und dann mit 10 wirkungsvollen Tipps etwas gegen deinen Blähbauch tun.

Blähbauch – Woher kommt die Luft im Bauch

Darmprobleme
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Mediziner sprechen beim Blähbauch auch von Meteorismus. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „in der Luft schwebend“.

Dein Magen schwebt dann zwar nicht wirklich in der Luft, er steckt aber voll davon. Wie gelangt diese Luft dorthin?

Zunächst könntest du tatsächlich Luft schlucken und in den Verdauungstrakt aufnehmen. Viel mehr Luft entsteht aber erst direkt in Magen- oder Darm als Abbauprodukt bei der bakteriellen Verdauung von Nahrungsmitteln.

Genau genommen handelt es sich hier auch nicht um Luft, sondern um Gase.(1) wie Kohlenstoffdioxid oder Methan. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Deswegen ist auch etwas Luft oder besser Gas im Magen vollkommen normal.

Es wird entweder über eine gelegentliche Blähung abgegeben oder vom Blut absorbiert, zur Lunge transportiert und dort ausgeatmet.

Bei einem Blähbauch läuft dieser natürliche Mechanismus dann aber vollkommen aus dem Ruder. Es sammeln sich in kürzester Zeit viel mehr Gase, als dein Körper beseitigen kann. Schnell spürst du die Symptome.

Blähbauch und Blähungen Symptome

Magenschmerzen
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Halten die Stoffwechselvorgänge in deinem Körper nicht mehr mit der Gasentwicklung im Bauch Schritt, spürst du sofort die Folgen:

  • Es wird laut – Geräuschentwicklung mit Gluckern, Knurren und Gurgeln in Magen oder Darm
  • Anhaltende Magenschmerzen oder plötzliche Bauchkrämpfe
  • Teilweise zusätzliche Schmerzen im unteren Rücken
  • Völlegefühl bis hin zur Übelkeit
  • Gespannte Kleidung durch den Blähbauch
  • Sodbrennen
  • Starkes Aufstoßen oder Flatulenz

Diese typischen Symptome eines Blähbauchs treten von Fall zu Fall einzeln oder zusammen auf. Mal sind auch Blähungen Symptome und mal kommt es zum Blähbauch ohne Blähungen, was sich wie eine schmerzhafte Verstopfung anfühlt.

Wichtig:

Der Blähbauch ist keine Krankheit oder ein bestimmtes Leiden – auch wenn er dich häufiger oder regelmäßig packt. Er ist selbst ein Symptom und zeigt dir, dass es anderer Stelle ein Problem gibt, um das du dich besser schnell kümmern solltest.

Was hilft gegen Blähbauch?

Bevor du die besten Tipps zur schnellen Hilfe bei Blähbauch oder Blähbauch Hausmittel ausprobierst, solltest du zunächst die Blähbauch Ursachen einkreisen.

Ursachen für einen Blähbauch, Blähungen und ähnliche Magenprobleme

Laktosehaltige, fettige Produkte
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Fettreiche Produkte sorgen für einen Blähbauch

Da habe ich wohl etwas zu viel oder zu schwer gegessen, denken viele, wenn sich ein aufgeblähter Bauch mit Magenproblemen bemerkbar macht.

Das ist aber eher seltener der Grund. Dennoch gibt es einige Nahrungsmittel wie Kohl, Bohnen oder Zwiebeln, die stark blähen.

Weitere blähende Lebensmittel sind zum Beispiel:

  • Fettreicher Käse
  • Vollmilch
  • Fettes Fleische oder Wurst
  • Vollkornbrot oder ofenfrisches Brot
  • Beerenobst oder Feigen

Du hast oft Probleme und fragst dich: Blähbauch was tun? Dann untersuche als Erstes deine tägliche Ernährung und prüfe, ob diese Nahrungsmittel besonders oft oder in größeren Mengen auf deinem Speiseplan stehen.

Die Fette, Kohlenhydrate oder der Schwefel in diesen Lebensmitteln machen dir und deinem Magen das Leben unnötig schwer. Und Nahrungsmittel sind dann auch das Stichwort für eine weitere mögliche Blähbauch Ursache.

Blähbauch durch Nahrungsmittelunverträglichkeit

Fructoseintoleranz, Teller voller Obst
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Verschiedene Intoleranzen wie z.B die Fructoseintoleranz kann zu einem Blähbauch führen.

Meteorismus kann genauso Ausdruck einer Lebensmittelunverträglichkeit sein. Anders als bei einer Lebensmittelallergie führt das zwar nicht zur akuten Reaktion des Immunsystems – dein Körper wehrt sich aber trotzdem heftig.

Beispielweise kommt es zum Blähbauch oder du musst in kürzester Zeit auf die Toilette rennen, weil du Durchfall hast.

Diese Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Intoleranzen werden durch bestimmte Stoffe in den Lebensmitteln ausgelöst.

So gibt es:

  • Fruchtzuckerunverträglichkeit oder Fruktoseintoleranz
  • Die Milchzuckerunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz
  • Die Glutenunverträgllichkeit oder Zöliakie und die Histaminunverträglichkeit.

Info:

Gerade Fruktose- und Laktoseintoleranz äußeren sich häufig mit Symptomen wie Blähbauch, Bauchschmerzen, Durchfall oder Blähungen.

Fruchtzucker oder Fruktose begegnet dir zunächst als natürliche Süße der unterschiedlichsten Obstsorten. Der Darm gibt den Süßstoff über ein Eiweiß an dein Blut ab.

Dieser Stoffwechselprozess hat aber nur eine begrenzte Kapazität. Zu viel Fruchtzucker bereitet dem Magen Probleme. Bei etwa jedem Dritten spricht man sogar von Fruktoseintoleranz, weil der Stoffwechselvorgang nur eingeschränkt arbeitet.

Diese Menschen reagieren schon auf kleinere Mengen Fruktose mit Blähungen, Blähbauch oder Bauchschmerzen. Und das wird bei der heute üblichen, industriellen Lebensmittelproduktion schnell zum chronischen Problem.

Dort wird viel mit Fruktose oder Glukose-Fruktose-Sirup zum Süßen gearbeitet. Eine durchschnittliche Tagesernährung erreicht dann leicht Konzentrationen, die dein Körper nicht mehr verarbeiten kann.

Der Zuckerstoff landet im Darm, muss mühsam verarbeitet werden und überfordert bald die Verdauung. Blähbauch und weitere Magenprobleme lassen dann nicht lange auf sich warten.

Also:

Du musst nicht einmal eine ausgeprägte Fruktoseunverträglichkeit haben, um durch zu viel Fruchtzucker als Geschmacksträger in industriellen Nahrungsmitteln Probleme wie einen Blähbauch zu bekommen: die reine Menge macht es.

Blähbauch? Vorsicht Kaugummi

Kaugummi kauen ist schlecht für den Blähbauch
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Kaugummikauen ist ein beliebter Trick, um den Hunger zwischendurch in Schach zu halten und um die Sauerstoffzufuhr des Gehirns zu erhöhen.(2) Er gelingt auch, weil dein Körper immer wieder glaubt, dass du gerade isst.

Die Illusion ist sogar so perfekt, dass der Organismus seine Verdauungsvorgänge anstößt. Ohne Nahrung im Magen bläht der Bauch deswegen aber auch unnötig auf – im Extremfall bis zum drückenden Blähbauch.

Außerdem gelangt durch das Kaugummikauen übermäßig viel Luft in den Magen. Die Luftaufnahme ist vergleichbar mit der beim schnellen Essen. Beides beschert dir oft einen Blähbauch.

Hektische Mahlzeiten

Uhrzeit Essen
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Das Frühstück herunterschlingen, weil du sonst nicht pünktlich zur Arbeit kommst, oder der hektische Snack, während du deine Mails beantwortest – Mahlzeiten im Eiltempo sind aus mehreren Gründen Gift für dich.(3)

Mit einem Blähbauch gibt dein Körper nur eines von vielen Signalen ab, dass ihm das überhaupt nicht schmeckt.

Info:

Schlecht zerkaute Nahrung und eine hohe Luftaufnahme bringen die Verdauung hier schnell aus dem Gleichgewicht und sorgen sofort für Magenprobleme wie Bauchdruck oder -schmerzen.

Blähbauch nach Verstopfung

Bauchschmerzen Toilette
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Aber selbst, wenn du in aller Ruhe essen solltest, kann es zu einer Verstopfung kommen. Alles Essen wird von Magen und Darm innerhalb von 18 bis 72 Stunden mehr oder weniger schnell verarbeitet.

Die nicht benötigten Überreste scheidet der Körper dann als Kot aus. Gehst du nicht rechtzeitig auf die Toilette, wird der aber immer trockener und der Stuhlgang fällt immer schwerer.Es kommt zur Verstopfung

Auch Stress, zu wenig Flüssigkeit oder ein gestörter Hormonhaushalt begünstigen Verstopfung. Die spürst du dann häufig durch Blähbauch oder Blähungen.

Blähbauch durch Antibiotika

Medikamente Antibiotika
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Verstopfung tritt zudem als Folge einer übermäßigen Pilzbesiedlung oder -infektion im Darm auf. Die Darmflora verliert ihr Gleichgewicht.

Dafür sorgen leider auch Antibiotika, die dir eigentlich helfen sollten. Da sie nicht zwischen guten und schlechten Bakterien unterscheiden können, töten sie zunächst auch viele gesunde Darmbakterien mit ab.

Daher zählen Magenprobleme oder Durchfall zu den häufigen Nebenwirkungen von Antibiotika. Nach der Antibiotikabehandlung möchte der Darm sich gleich wieder schnell regenerieren.

Diese Neuausrichtung gelingt ihm aber nur schwer. Unter verschiedenen anderen Einflüssen entsteht eine Pilzübersiedlung mit Verdauungsstörungen und Blähbauch.

Reizdarm-Syndrom (RDS)

Reizdarm
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Das Reizdarm-Syndrom zeigt sich genauso durch einen Blähbauch. Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung – nicht selten im Wechsel -, starkes Aufstoßen oder vermehrte Blähungen können ebenso auf RDS hinweisen.(3)

Bei diesem Syndrom erreicht der Darm nicht seine gewohnte Geschwindigkeit bei der Verdauung. Er transportiert die Nahrung zu langsam.

Es kommt zum schmerzhaften Stau bei der Verarbeitung und der unkontrollierten Abgabe von Verdauungsgasen.

Die Ursachenforschung tappt beim Reizdarm-Syndrom noch weitgehend im Dunkeln. Antibiotika und vor allem Stress gelten aber gemeinhin als Auslöser oder zumindest fördernd.(4)

Info:

Stress bereitet dir ohnehin viele gesundheitliche Probleme. Das ist keine große Neuigkeit.

Aber wusstest du, dass er auch zum Blähbauch führen kann?

Blähbauch durch Stress

Geschäftsfrau mit Stressigem Alltag mit vielen Terminen
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Stress schlägt auf den Magen. Er führt zu nervösem Magen oder Darm, die sich nicht mehr auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Damit reagieren sie ähnlich auf Stress wie dein Kopf.(4) Und das ist kein Zufall!

Dein Darm besitzt über 100 Millionen Nervenzellen, ist direkt mit dem Gehirn vernetzt und produziert wie das Gehirn wichtige Hormone.

Deswegen reagiert er nicht nur auf das, was du ihm zu essen gibst, sondern auch auf das, was in deinem Kopf passiert. Emotionen oder Stress erfassen Kopf und Bauch gleichzeitig!

  • Chronischer Stress
  • mentale Überanstrengung
  • Lustlosigkeit
  • Ängste
  • Depressionen

Dies spielt sich nicht nur im Kopf ab. Sie erreichen in Windeseile auch deinen Bauch und die Verdauung. Und Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder Blähbauch wollen dich dann zusätzlich auf die Überforderung hinweisen.(5)

Blähbauch bei Schwangerschaft, vor der Periode oder in der Menopause

Bauchschmerzen bei Schwangerschaft
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Frauen müssen sich sogar noch häufiger mit einem aufgeblähten Bauch, Blähungen und ähnlichen Magenbeschwerden herumplagen.

Der Meteorismus zeigt sich bei ihnen zusätzlich durch Hormonumstellungen zu Beginn der Schwangerschaft, vermehrte drückende Wassereinlagerungen unmittelbar vor Beginn der Periode oder im Zuge eines sinkenden Östrogenspiegels in der Menopause.(6)

Der Blähbauch kann also viele Ursachen haben.

Aber: Was tun gegen Blähbauch?

Das Gute ist:

Du kannst dir bei diesen und anderen Magenproblemen meist sehr gut selbst helfen. Probiere am besten gleich diese 10 Tipps und Mittel gegen Blähbauch aus.

10x Hilfe, die wirkt: Das kannst du bei Blähbauch und Blähungen tun

#1 Weniger Kohlensäure

Sprudel, Mineralwasser
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Für sprudelndes Mineralwasser und erst recht süße Cola oder andere Limonaden ist unsere Verdauung nur bedingt geschaffen.

Ihre Kohlensäure regt zwar die Produktion von Verdauungssäften an, führt dabei aber auch bei vielen zu einem überproportionalen Gasanstieg im Bauch, der sich dadurch aufbläht.(7)

#2 Nicht zu spät essen

Uhr auf Teller, beste Zeit zum Essen
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Späte Mahlzeiten oder fette Snacks beim Fernsehen bringen deine Verdauung noch mal richtig auf Touren, wo sie eigentlich schon im Feierabend sein will.

Viele Nahrungsmittel machen dann nicht einfach nur satt, sondern hinterlassen ein Völlegefühl.

Auch wenn du dich vielleicht satt und dösig fühlst, arbeitet dein Magen noch auf Hochtouren und verhindert dann gleich noch einen ruhigen Schlaf.

Deswegen:

Nur noch leicht verdauliche Kost am Abend.

#3 Kleine Portionen

Große Portion vs. kleine Portion
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Ein üppiger Teller landet zunächst eins zu eins im Magen und führt dann schnell zum Magendrücken.

Setzt die Verdauung ein, entsteht überdurchschnittlich viel Gas und der Druck nimmt zu beziehungsweise hält unvermindert über längere Zeit an.

Besser sind hier kleinere Portionen. Greif lieber öfters mit etwas Zeitabstand zu, als einmal voll zuzulangen.

#4 Achte auf genügend Ballaststoffe

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Eine geregelte Verdauung mit ebenso regelmäßigem Stuhlgang hilft, ein Blähgefühl und Magendruck abzubauen oder ihnen langfristig vorzubeugen. Deshalb solltest du ausreichend Ballaststoffe zu dir nehmen.(8)

Gemüse und Obst sind hier gute, verträgliche Ballaststofflieferanten.

Empfehlung:

Versuche, jede Mahlzeit in etwa zur Hälfte mit abwechslungsreichem Gemüse zuzubereiten.

Das tut deinem Bauch innen wie außen gut und ist schon die halbe Miete für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Aufpassen:

Nur reifes Obst essen – unreifes Obst löst sonst schnell Magenschmerzen, Blähungen oder Durchfall aus. Besonders unreifes Steinobst wie Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen kann dir ordentlich erst den Magen und dann den Tag verderben.

#5 Trinken, trinken, trinken

Trinken
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Ein stilles oder kohlensäurearmes Wasser, Leitungswasser oder Tee sind hier die beste Wahl.

Die idealen Teesorten als Blähbauch Hausmittel sind: Fenchel, Anis, Kümmel – alle drei auch gern als Mischung -, Pfefferminze oder Melisse.(9)

Kaffee, Cola und schwarzen Tee oder Alkohol bereiten deinem Magen dagegen vermehrt Probleme und lassen den Magendruck ansteigen. Hier immer Maß halten.

Hast du doch mal gesündigt und Blähbauch, Magendruck und -schmerzen bereiten dir gerade Probleme? Was hilft gegen Blähbauch in dieser Situation?

Für schnelle Hilfe zwischendurch, bei regelmäßigen oder stärkeren Verdauungsbeschwerden und sogar bei Säuglingskoliken hilft ein Mittel gegen Blähbauch immer wieder zuverlässig in verschiedenen Varianten.

Dieses Lefax® verhindert im Magen durch seinen Wirkstoff Simeticon die Entstehung drückender Gasbläschen oder löst sie auf, wenn sie schon im Darm unterwegs sind.

Was tun gegen Blähbauch? Noch mehr Tipps für dich:

#6 Wenig Weizen

Weizen
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Weizen- oder Weizenmehlprodukte sind typische Förderer von Blähbauch und anderen Verdauungsproblemen.(10)

Buchweizen, Quinoa, Dinkel oder auch Flohsamen sind tolle Alternativen, die deine natürliche Magen- und Darmtätigkeit fördern, Verdauungsprobleme schnell lindern oder gar nicht erst entstehen lassen.

#7 Erweitere dein Gewürzregal

gewürze
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Verschiedene Gewürze oder Kräuter geben dir schon beim Kochen die Möglichkeit, Magenproblemen nach dem Essen vorzubeugen.

  • Ingwer
  • Kreuzkümmel
  • Anis
  • Oder Koriander(11)

solltest du dir dafür unbedingt in die Küche holen.

Und auch wenn sie als Zutat oder beim Garnieren etwas altbacken wirkt: Frische Petersilie ist ein hervorragendes Mittel gegen Magenbeschwerden und Blähungen.

Pur, als Zutat im Essen oder mit etwas heißem Wasser als Tee aufgegossen wirkt sie schnell und natürlich.

#8 Achte auf Eiweiß

Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten und gut zum Abnehmen sind
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Eiweiß ist sehr gut für deinen Körper, aber nur, wenn du es nicht übertreibst. Gerade Sportler mit Ambitionen zum Muskelaufbau lassen ungern eine Proteinquelle aus.(12)

Bei einer regelmäßigen Aufnahme von mehr als 2 bis 2,5 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht kommt dein Magen aber gar nicht mehr mit der Verarbeitung nach.(13)

Und das sind schon Werte für gut trainierte Sportler… Nimmst du mehr, werden deswegen die Proteine zwar nicht gleich ungenutzt wieder ausgeschieden – aber zwischengelagert.

Und bei einem täglichen Eiweißüberschuss entsteht so schnell ein enormer Eiweißberg, der einfach „verrottet“ und dabei entsprechende blähende Gase bildet.

Deswegen:

Beim Eiweiß nie übertreiben.

#9 Immer mit der Ruhe

Entspannen
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Auch beim Essen gilt: Lass es ruhig angehen. Oft muss es schnell gehen. Aber gönn dir bitte ein paar Sekunden mehr bei jeder Mahlzeit.

Kaue ruhig und gründlich jeden Bissen durch. Jedes Essen wird so ordentlich zerkleinert, mit viel Speichel und dessen Enzymen vermischt und gelangt dann verdauungsfreundlich in den Magen.

Der hat es dann viel leichter mit der Weiterverarbeitung und neigt nicht mehr zu Stressreaktionen wie Blähungen, Magendruck oder -schmerzen.

#10 Gönne dir eine wohltuende Massage

Massage
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Der Griff mit der Hand zum Bauch ist eine ganz typische Reaktion bei Magenbeschwerden. Und deine Hand kann hier tatsächlich viel bewirken.

Leg dich kurz hin und lindere deine Beschwerden mit einer wohltuenden Bauchmassage: einfach sanft mit der Hand im Uhrzeigersinn kreisend über den Bauch reiben.(14)

Das löst Verkrampfungen und verteilt Gase besser in deinen Bauch. Wärme ist ein ebenso bewährtes Hausmittel bei Magen- und Darmbeschwerden.

Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen verschaffen dir schnell Erleichterung.

Wichtiges zum Schluss: Musst du mit einem Blähbauch zum Arzt?

Mit den hier beschriebenen Tipps und Mitteln gegen Blähungen und einen aufgeblähten oder schmerzenden Bauch verschaffst du dir in der Regel kurzfristig Abhilfe und beugst neuen Beschwerden vor.

Denn:

In der Regel liegen die Ursachen für die Magenprobleme tatsächlich nur in einer unachtsamen Ernährung, einem ungesunden Lebenswandel mit zu viel Stress und zu wenig Ausgleich oder Bewegung.

Aber:

Magen und Darm sind hochsensible Teile deines Körpers, die natürlich auch erkranken oder von anderen Erkrankungen deines Organismus beeinträchtigt werden können.

Vor allem bei längeren bis chronischen Magenbeschwerden geben dir ein Arzt und seine Diagnose Sicherheit, dass trotzdem sonst alles in Ordnung ist und du deine Magenprobleme, Blähungen und andere Beschwerden selbst heilen kannst.

Gleiches gilt bei unklaren Ursachen oder fehlender Wirkung einer Ernährungsumstellung: Lieber einmal mehr zum Arzt als zu wenig. Nimm dir die Zeit für einen kurzen Termin zum Wohle deiner Gesundheit.

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Laura Stein

Laura Stein

Laura Stein ist Ernährungscoach und überzeugte Low-Carb-Eaterin. In ihren Artikeln gibt sie ihren Erfahrungsschatz aus jahrelanger Tätigkeit als Ernährungscoach weiter, welcher sich auf eine gesunde Ernährung, dem gesunden Abnehmen mit Low-Carb, sowie der Steigerung der Lebensqualität bezieht.

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