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7 ungesunde Lebensmittel, von denen du weniger essen solltest

09.04.2020 | Ernährung | 0 Kommentare

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Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten

Ungesunde Lebensmittel zu essen, kann dazu führen, dass du dich nicht gut fühlst, zunimmst und ernsthafte Gesundheitsprobleme bekommst.

Was sind die ungesündesten Lebensmittel, die du lieber nicht essen solltest? Junk Food und Co. kennt jeder. Doch es gibt noch andere Lebensmittel, die du so vielleicht noch gar nicht als ungesund wahrgenommen hast.

Hier sind sieben ungesunde Lebensmittel, die du nur in Maßen genießen solltest:

1. Zuckerzusätze und Glucose-Fructose-Sirup

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Zu viel Zucker in Lebensmitteln

Dass Zucker gleich am Anfang dieser Liste steht, dürfte wohl niemanden überraschen.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde Zucker als ungesund angesehen, weil er leere {{Anchor}} enthält. Diese Ansicht ist richtig.

In raffiniertem Zucker befinden sich große Mengen von Kalorien, aber keine essentiellen Nährstoffe.

Das ist allerdings erst die Spitze des Eisbergs. Neu gewonnene Erkenntnisse verbinden den Verzehr von Zucker mit Krankheiten, die sich auf Millionen Menschen auswirken: Adipositas, Diabetes, Herzerkrankungen und sogar Krebs.(1)

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie zeigte, das Zucker dick macht. Die Kalorien, die in Fructose enthalten sind (50 % des Zuckers ist Fructose), stillen dein Hungergefühl nicht und machen dich nicht satt.(2)

Es gibt einen Grund dafür, dass es so schwer ist, vom Zucker los zu kommen: Er ist ein Suchtmittel, das zu einem Teufelskreis aus Gelüsten und Exzessen führt.(3)

Ein angeregter Appetit und suchterzeugende Merkmale, die zu Gelüsten und Essattacken führen – ein gutes Rezept, um zuzunehmen. Deshalb zählt Zucker mit Abstand zu den ungesündesten Lebensmitteln. Es ist nichts neues, aber: Versuch, möglichst wenig Zucker zu dir zu nehmen, um gesund zu leben.

Zusammenfassung:

Vermeide Fruchtsäfte und gezuckerte Getränke, zuckerhaltige Süßigkeiten und getrocknete Früchte. Agavendicksaft ist nicht besser als Zucker!

2. Raffiniertes Getreide – vor allem glutenhaltiges Getreide

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Getreide und Vollkorn sind gar nicht so gesund

Es gibt jede Menge Beweise dafür, dass die Menschen – selbst diejenigen, die nicht unter Zöliakie leiden – schlecht auf glutenhaltige Lebensmittel reagieren.

Das gilt auch für Vollkornweizen, der tatsächlich nicht im Mindesten gesund ist. Eine Studie zeigt, dass Vollkornweizen den Cholesteringehalt steigern kann.(5)

Darüber hinaus weist Vollkornweizen einen sehr hohen glykämischen Index auf, wodurch dein Blutzucker Achterbahn fährt und du gleich nach dem Essen zum nächsten kohlenhydratreichen Snack greifst.(6)

Die Beweise erhärten sich, dass die Sensibilität gegenüber Gluten ziemlich verbreitet in der Bevölkerung ist. Gluten scheint sich schädlich auf unser Verdauungssystem und andere Gesundheitsaspekte auszuwirken, selbst bei Menschen, die nicht unter Zöliakie leiden.

Empfehlung: Was ist Gluten, und warum ist es für manche schädlich?

Studien zu Low-Carb-Diäten (bei denen auf Zucker und Stärke zum Beispiel in Getreide verzichtet wird) deuten darauf hin, dass Menschen, die {{Anchor}} müssen oder unter Stoffwechselproblemen leiden, Getreide jeder Art meiden sollten, da in ihnen die meisten {{Anchor}} enthalten sind.

Für Menschen, die Sport treiben und nicht abnehmen müssen, gibt es keinen Grund, auf gesündere glutenfreie Getreidearten wie Reis oder Hafer zu verzichten.

Letzten Endes ist Getreide eine Lebensmittelgruppe, die keine essentiellen Nährstoffe enthält, die wir nicht in viel größeren Mengen aus tierischen Nahrungsmitteln oder Gemüse beziehen könnten. Daher zählt in unserer Liste auch Getreide zu den ungesunden Lebensmitteln.

Zusammenfassung:

Jeder, der sich Gedanken um seine Gesundheit macht, sollte raffiniertes Getreide nur in Maßen zu sich nehmen. Gesunde Menschen, die nicht abnehmen müssen, können problemlos Reis oder Hafer essen.

3. Transfette

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Vermeide Transfette aus Chips, Burger und Co.

Trans-Fettsäuren, auch gehärtete oder teilgehärtete Fette, sind ungesättigte Fettsäuren, die chemisch umgewandelt wurden, um die Haltbarkeitszeit zu verlängern und ihre feste Beschaffenheit bei Raumtemperatur zu erhalten.

Dieser Vorgang erfordert Wasserstoffgas und einen hohen Druck. Schon seltsam, dass überhaupt Leute daran glauben, dass diese industriell hergestellten Fette für den menschlichen Verzehr geeignet wären.

Transfette erhöhen den Gehalt des kleinen, dichten LDL-Cholesterins, mindern den Gehalt des (guten) HDL-Cholesterins, lassen das Bauchfett anwachsen und können zu zahlreichen ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.(7)

Sie stecken nicht nur in Chips, Pommes und Croissants, sondern auch in Panaden, Saucen und Müsliriegel. Alle diese ungesunden Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil an Transfettsäuren.

Zusammenfassung:

Meide künstliche Trans-Fettsäuren. Sie sind sehr schädlich und können das Risiko einer Herzerkrankung und anderer Gesundheitsprobleme steigern.

4. Keim- und Pflanzenöle

Öl
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Zu viel Omega-6-Fettsäuren durch Pflanzenöle

Keim- und Pflanzenöle wie Soja- oder Maiskeimöl werden oft als gesunde Lebensmittel dargestellt.

Für den menschlichen Körper sind sie allerdings überhaupt kein natürliches Nahrungsmittel – in der Evolutionsgeschichte hatten wir bis vor kurzem überhaupt keinen Zugang zu ihnen.

Diese Fette enthalten große Mengen an Omega-6-Fettsäuren. Der Gehalt von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren in unserem Körper muss allerdings in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen, damit er optimal arbeiten kann.(8)

Wenn wir zu viel Omega-6- und zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen, kann das zu Entzündungen führen – eine der Hauptursachen vieler moderner Gesundheitsprobleme.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind darüber hinaus sehr oxidationsempfindlich, da sie viele reaktive Doppelbindungen aufweisen.(9)

Ein übermäßiger Verzehr von verarbeiteten Keim- und Pflanzenölen kann eine systemische {{Anchor}}, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs hervorrufen.(10)

Zusammenfassung:

Meide übermäßige Omega-6-Fettsäuren in Keim- und Pflanzenölen. Steigere stattdessen deine Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, indem zu zum Beispiel Lachs oder Lebertran zu dir nimmst.

5. Künstliche Süßstoffe

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Verzichte lieber ganz auf künstliche Süßstoffe

Auch Inhaltsstoffe, die keine Kalorien enthalten, können dir schaden. Das gilt vor allem für künstliche Süßstoffe.

Der Verzehr von künstlichen Süßstoffen zeigt eine beständige und starke Verbindung mit Frühgeburten und zahlreichen Krankheiten wie dem metabolischen Syndrom, Adipositas oder Typ-2-Diabetes auf.(11)

Die epidemiologischen Studien dazu beweisen zwar nicht, dass künstliche Süßstoffe diese Krankheiten verursacht haben. Trotzdem empfehle ich dir, künstliche Süßstoffe nur in Maßen zu dir zu nehmen, bis es kontrollierte Studien darüber gibt, dass sie harmlos sind.

Wenn du einen Süßstoff für irgendetwas brauchst, nimm Stevia. Stevia kann die glykämische Kontrolle bei Diabetes verbessern und den Blutdruck senken.

Empfehlung: Die 55 häufigsten Bezeichnungen für Zucker und künstliche Süßstoffe

Zusammenfassung:

Wenn du süßen musst, nutze Stevia. Künstliche Süßstoffe wurden noch nicht endgültig als harmlos eingestuft.

6. Produkte, auf denen „Low Fat“ oder „Diät“ steht

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Finger weg von fertigen „Low Fat“ und „{{Anchor}}“ Produkten

Einige Vermarkter, die für Junkfood-Unternehmen arbeiten, sagen nicht die Wahrheit. Leider kommen sie damit durch.

Selbst Produkte, die für Kinder als gesund angepriesen werden und unter der Bezeichnung „Diät“, „Low Fat“ oder „Vollkorn“ laufen, enthalten oft sehr viel Zucker und sind hochgradig ungesund.

Alle Low-Fat oder Lite-Produkte enthalten oft viel zu viel Zucker. Tue dir und deiner Gesundheit einen Gefallen und verzichte auf alle Lebensmittel, die sich selbst als „fettarm“ oder „Lite“ bezeichnen.

Zusammenfassung:

Sei clever und lies dir die Inhaltsstoffe durch. Selbst bei Lebensmitteln, die als gesunde Kost gelten, steckt unter diesem Deckmantel oft nicht mehr als ungesundes Junkfood.

7. Stark verarbeitete Lebensmittel

verarbeitete Lebensmittel
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Reduziere deinen Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln

Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten nur wenige Nährstoffe und sind reich an ungesunden Inhaltsstoffen und künstlichen Chemikalien.

Wenn die Liste der Inhaltsstoffe mehr als fünf Zutaten enthält oder irgendetwas, das du nicht verstehst, ist es wahrscheinlich nicht gut für dich.

Sie stehen auch im Verdacht, Krebs zu verursachen.(11)

Echte Lebensmittel brauchen keine Liste mit Inhaltsstoffen. Echte Lebensmittel sind der Inhaltsstoff.

Einfache Regel zum Merken: „Wenn es so aussieht, als wäre es in einer Fabrik hergestellt: Iss es nicht!“

Einige Informationen zu den Auswirkungen von dauerhaft ungesundem Essen habe ich dir hier zusammengestellt.

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Laura Stein

Laura Stein

Laura Stein ist Ernährungscoach und überzeugte Low-Carb-Eaterin. In ihren Artikeln gibt sie ihren Erfahrungsschatz aus jahrelanger Tätigkeit als Ernährungscoach weiter, welcher sich auf eine gesunde Ernährung, dem gesunden Abnehmen mit Low-Carb, sowie der Steigerung der Lebensqualität bezieht.

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