Ernährung

5. Juli 2018

Autor:Laura Stein

Letzte änderung am November 5th, 2018 um 16:08

Kokosöl – Wirkung, Anwendungsbereiche und Studien

Kokosöl: gesund & Lecker – Anwendung, Verwendung & Wirkung

Kokosöl ist ein Geschenk der Natur! Wir können theoretisch jeden Tag Artikel lesen, in denen neue Produkte im Gesundheitsbereich hoch gelobt werden.

Aber wir wissen alle, dass nur die wenigsten halten, was sie versprechen.

Eben aus diesem Grund sollten wir die Wirkung der „angeblichen Wunderprodukte“ immer wieder kritisch hinterfragen.

Sicherlich wachsen dir keine Flügel, wenn du Kokosöl verwendest, aber ich kann dir sagen, dass es selten ein pflanzliches Öl wie Kokosöl gibt, dass du innerlich wie äußerlich anwenden kannst und das solch eine vielschichtige und positive Wirkung auf den menschlichen Organismus hat.

Kokosöl – ein natürliches Öl

Kokosöl

Seit Jahrtausenden stellt Kokosöl gemeinsam mit vielen anderen Kokosprodukten für viele Völker ein Grundnahrungsmittel dar.

Zwar enthält Kokosöl eine Fülle an gesättigten Fettsäuren (das ist nicht abzustreiten), aber dennoch hält es für unsere Gesundheit eine Fülle an äußerst hilfreichen Eigenschaften bereit.

Zum einen ist Kokosöl leicht verdaulich, reguliert den Blutfettspiegel und wirkt antimikrobiell – innerlich wie äußerlich – und führt auch so gut wie nie zum Übergewicht.

Aber wie kommt es, dass von den Experten immer wieder völlig ungerechtfertigt von der Nutzung abraten – was ich dir keineswegs verheimlichen will.

In 2016 wurde von amerikanischen Wissenschaftlern Alarm geschlagen. Sie behaupteten, dass Kokosöl genauso ungesund sei wie Butter.

Veröffentlicht wurde die Studie von der „American Heart Association“.

Laut dieser enthält Kokosöl 82% an gesättigten Fettsäuren – Butter „nur 63%“.

Von den Wissenschaftlern wird empfohlen, die gesättigten Fettsäuren zu reduzieren, die sich in Käse, rotem Fleisch, Butter und anderen tierischen Produkten finden.

Die Studie empfiehlt: Man sollte eher ungesättigte Fettsäuren bevorzugen, die bspw. in Fisch, Nüssen, Avocados und Hülsenfrüchten stecken.

Aufgrund dieser widersprüchlichen Aussagen habe ich mich für dich näher mit Kokosöl beschäftigt.

Kokosöl und Kokusnuss

Dabei bin auch auf Folgendes gestoßen:

In den 1960er-Jahren stieß der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Prior auf ein Inselvolk in Polynesien, das bis dahin völlig isoliert lebte.

Der nahezu perfekte Gesundheitszustand faszinierte den Forscher.

Seine darauf folgenden Untersuchungen ergaben, dass sich die Inselbewohner zu einem großen Teil von Kokosnüssen ernährten.

Genau das weckte sein Interesse an Kokosöl und damit begann seine Forschung sich dem Kokosöl zu widmen.

Dabei fand er erstaunliches heraus: Die Wirkung des Öls ist vielfältig und effektiv. Eben daher ist es auch heute noch Gegenstand zahlreicher Studien.

Was denn nun? Gesund oder ungesund? – Du bist verwirrt, glaube ich dir!

Dass das Kokosöl so einzigartig ist, kann durch seine wertvollen Inhaltsstoffe erklärt werden.

Einige Eigenschaften von Kokosöl:

  • viele Vitamine
  • viele Spurenelemente
  • viele Aminosäuren
  • wirkt antibakteriell.

Damit ist es nicht nur in der Lage, oberflächliche Leiden zu lindern, sondern es kann nachweislich degenerative Krankheiten des Nervensystems heilen.

Noch Verwirrter? Keine Sorge, ich bringe Licht ins Dunkel! Und eines vorab!

Kokosöl – sie wächst praktisch in den Mund

Kokospalme

Bei Kokosöl handelt es sich um eines der natürlichsten Öle, das uns zur Verfügung steht.

Die reife Kokosnuss besteht zu 35 % aus Kokosöl und kann, wenn sie einmal geöffnet ist, auch bedenkenlos in größeren Mengen verzehrt werden.

Stell dir einmal den Rapssamen vor. Der ist winzig und steinhart. Damit ist es kaum möglich, ihn zu essen.

Daher zählt Rapsöl nicht zu den natürlichen Ölen, denn es gäbe kein Rapsöl ohne Monokultur und maschinelle Verarbeitung.

Auch Soja- und Distelöl sind nicht gerade Öle, die schon unsere Urväter kannten.

Doch für die Völker der Südsee stellen die Kokosnüsse ein Grundnahrungsmittel dar.

Kokosöl kann das Risiko, an hohen Cholesterinwerte, Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Diabetes zu leiden, senken

Dabei ist es nicht nur irgendein Grundnahrungsmittel, sondern es hat die Menschen über Jahrtausende hinweg leistungsfähig und gesund gehalten – ohne dass sie sich Gedanken machen mussten über Cholesterinwerte, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Diabetes.

Da ich aber bereits die Fettsäurenzusammensetzung angesprochen habe, wird hier Verwunderung aufkommen.

Denn schließlich besteht das Kokosöl zu mehr als 90 % aus gesättigten Fettsäuren.

Und man hat es uns lange genug gelehrt, dass Diese schlecht sind, die Cholesterinwerte erhöhen und über kurz oder lang zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Wie ist es als den Naturvölkern möglich, über Jahrtausende Kokosnüsse und deren Öl zu konsumieren und dabei gesund zu bleiben?

Ganz einfach: KOKOSÖL IST GESUND!

Kokosöl

Trotz hohen Fettwerten ist Kokosöl gesund

Bereits die Tatsache, dass das Kokosöl uns in Form der Kokosnuss quasi in den Mund wächst – also direkt von der Natur präsentiert wird – ist ein klares Zeichen dafür, dass es sich bei Kokosöl um ein natürliches und äußerst hochwertiges Lebensmittel handelt.

Aber mit diesen Erklärungen gibt sich heute niemand mehr zufrieden und es werden wissenschaftliche Forschungen, Analysen und Untersuchungen gefordert.

Und siehe da: Letztendlich kamen die Forscher auch zu keinem anderen Ergebnis, so sehr sie sich auch bemühten.

Letztendlich musste die Mehrheit feststellen: Kokosöl ist nicht nur gesund, sondern es macht uns gesund.

Daher passt es hervorragend in die Ernährung, wo Lebensmittel auch als Heilmittel genutzt werden.

Zusammenfassung:

Die Kokosnuss zählt auch heute noch in vielen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln und das sicherlich nicht grundlos.

Natürlich ist das hierzulande nicht der Fall.

Aber dennoch ist es uns möglich, die frische Kokosnuss das ganze Jahr über im Supermarkt zu kaufen.

Allerdings stammt die Kokosnuss aus den Tropen und wird hauptsächlich in Indien, Indonesien, Brasilien, den Philippinen und in der Dominikanischen Republik angebaut. Von dort gelangt sie dann über den Export in die ganze Welt.

Was ist drin im Kokosöl – die wertvollen Inhaltsstoffe

NährwerteWerte pro 100 g Kokosöl
Energie (Kilokalorien)887 kcal
Energie (Kilojoule)3.714 kJ
Fett100 g
Kohlenhydrate0 g
Eiweiß (Protein)0 g

Die gesundheitlichen Auswirkungen sind wissenschaftlich erwiesen

Nun möchte ich dir zuerst die große Anzahl der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe von Kokosöl aufzeigen.

Laurinsäure – Schutz gegen Viren und Bakterien

Bei ihr handelt es sich um die Hauptfettsäure im Fettanteil der Kokosnuss. Aus gesundheitlicher Sicht ist die Laurinsäure (Dodecansäure) besonders wertvoll gegen Viren und Bakterien.

Zusätzlich wird von ihr das Immunsystem des Körpers gestärkt und selbst in der Muttermilch ist die Laurinsäure in gewissem Maße enthalten.

Es handelt sich bei der Laurinsäure um eine gesättigte Fettsäure. Diese ist chemisch stabil und es ist möglich, diese sehr hoch zu erhitzen ohne dass es zu einer Oxidation kommt.

Dabei kommt es nicht zur Bildung von Transfettsäuren, wie bei anderen Ölen und Fetten. Die Caprylsäure und die Caprinsäure sind weitere wichtige Inhaltsstoffe.

Von der Wissenschaft wird bereits seit den 1960er Jahren die positive Eigenschaft der Laurinsäure erforscht.

Mittlerweile konnte bestätigt werden, dass die Fettsäure eine antimikrobielle Wirkung aufweist.

FettsäurenAnteil in Prozent (%)
Laurinsäure44 – 52 %
Caprylsäure5 – 9 %
Carpinsaeure6 – 10 %
Palminsäure8 – 11 %
Stearinsäure1 – 3 %
Myristinsäure13 – 19 %
Einfach ungesättigte Fettsäuren5 – 8 %
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren0 – 1 %

Weitere Nährstoffe und Fettsäuren, die im Kokosöl enthalten sind:

• Aminosäuren
• Linolsäure
• Palmitinsäure
• Vitamin E
• Vitamin K
• Selen

Die (mittelkettigen) Fettsäuren in Kokosöl

Die mittelkettigen Fettsäuren sind in der Lage, die Lipidmembran der Viren zu unterbrechen, deren Inneres freizulegen und sie so zu zerstören.

Eben aus diesem Grund ist es wichtig, dass Mütter stillen, bzw. dass die Säuglinge Muttermilch erhalten, denn dadurch wird die Immunabwehr der Säuglinge gestärkt, da die Wirkung gegen Pilze, Viren, Bakterien und Mikroben auch den Kleinen beim Stillen zugute kommt.

Wird in der Schwangerschaft hochwertiges Kokosöl verzehrt, dann erhöht sich der Laurinsäuregehalt der Muttermilch, da sich die Fettsäure nach und nach in der Muttermilch anreichert.

Es ist nicht falsch, wenn die mittelkettigen Fettsäuren als natürliches Antibiotikum bezeichnet werden, die der Körper sofort aufnimmt, in die Zellen transportiert und dann in Energie umwandelt.

FettsäurenWerte pro 100g
Hexansäure/Capronsäure471 mg
Octansäure/Caprylsäure7.500 mg
Decansäure/Caprinsäure5.700 mg
Dodecansäure/Laurinsäure44.300 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure16.900 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure8.500 mg
Octadecansäure/Stearinsäure2.800 mg
Eicosansäure/Arachinsäure942 mg
Gesättigte Fettsäuren87.113 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure377 mg
Octadecensäure/Ölsäure6.600 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren6.977 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure1.650 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren1.650 mg
Kurzkettige Fettsäuren471 mg
Mittelkettige Fettsäuren13.200 mg
Langkettige Fettsäuren82.069 mg
Omega-6-Fettsäuren1.650 mg
Glycerin und Lipoide5.800 mg
Cholesterin1 mg

Die Mineralstoffe in Kokosöl

Kokosöl bietet eine solide Basis an Mineralstoffen. Nahrungsergänzungsmittel können unter Umständen ersetzt werden. Sprich mit einem Arzt, wenn du auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen bist.

Vor allem dominieren im Kokosöl Magnesium, Calcium, Kalium und Phosphor.

Zudem finden sich im hochwertigen Öl auch essenzielle Spurenelemente wie Eisen, Zink, Mangan und Kupfer.

Somit ist Kokosöl ein guter Lieferant, da in ihm viele wichtige Mineralstoffe enthalten sind.

Diese sind für ein gesundes Wachstum und die allgemeine Gesundheit unabdingbar.

MineralstoffeWerte pro 100g
Phosphor1 mg
SpurenelementeWerte pro 100g
Eisen20 μg
Kupfer2 μg

Lebenswichtige Aminosäuren & Vitamine

Auch hier gilt: Vitamin- und Spurenelementbedarf können auf natürliche Weise mit Kokosöl gedeckt werden. Auch hier gilt: Bist du gesundheitlich auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen, sprich vorher mit einem Arzt.

Neben den vielen Mineralien und Spurenelementen enthält Kokosöl auch noch einiges an Vitaminen parat, wie die B-Vitamine, Vitamin E und die lebensnotwendigen Aminosäuren Tryptophan, Threonin, Lysin, Phenylalanin, Methionin, Valin, Leucin sowie Isoleucin.

Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage diese Aminosäuren aus elementaren Bestandteilen aufzubauen.

Sind sie nicht Bestandteil deiner Ernährung, dann kann dein Organismus auf die Dauer nicht überleben.

Vorwiegend kommen Isoleucin, Valin und Leucin in proteinhaltiger Nahrung vor.

Besonders von den Ausdauer- und Kraftsportlern werden sie gern als Nahrungsergänzung eingenommen.

Durch die Einnahme und die Verwendung von Kokosöl kannst du auf die zusätzliche Zufuhr von Aminosäuren verzichten, da das Öl alles parat hat.

VitamineWerte pro 100g
Vitamin E – Alpha-Tocopheroläquivalent1.820 μg
Vitamin E – Alpha-Tocopherol1.820 μg
Vitamin B3 – Niacinäquivalent117 μg
AminosäurenWerte pro 100g
Isoleucin38 mg
Leucin59 mg
Lysin30 mg
Methionin14 mg
Cystein14 mg
Phenylalanin35 mg
Tyrosin23 mg
Threonin27 mg
Tryptophan7 mg
Valin43 mg
Arginin101 mg
Histidin15 mg
Essentielle Aminosäuren406 mg
Alanin39 mg
Asparaginsäure75 mg
Glutaminsäure167 mg
Glycin38 mg
Prolin31 mg
Serin41 mg
Nichtessentielle Aminosäuren391 mg

Wie wird Kokosöl hergestellt?

Grundsätzlich ist es möglich Kokosöl in drei unterschiedlichen Herstellungsverfahren zu gewinnen. Bei zweien kommt es zu einer höheren Hitzeinwirkung von rund 60 Grad.

Das ist der Fall bei einem Kokosöl, das nach der sogenannten Expeller-Methode hergestellt wird: Also sowohl aus frischen, als auch gelagerten „Cobra“, der unbearbeiteten Essenz der Kokosnuss.

Die beste Qualität von Kokosöl wird in sehr vielen Fällen durch eine sogenannte „Rohkostqualität“ beschrieben, die durch das klassische Zentrifugen-Herstellungsverfahren gewonnen wird.

Dabei bleiben die Temperaturen unter 38 Grad und dadurch behält das Öl nicht nur seine vielen Nährstoffe, sondern es bleibt auch „lecker“ und „zart“ im Geschmack.

Zusammenfassung:

Die Zentrifugaltechnik, die mit niedriger Temperatur arbeitet und im Anschluss einen hohen Nährwertgehalt gewaehrleistet kann nicht nur geschmacklich, sondern auch in Hinsicht auf die Gesundheit als bestes Herstellungsverfahren bezeichnet werden.

Wie gesund ist Kokosöl und wie hilft es?

Kokosöl hilft dir als Alternative zu anderen Ölen beim Abnehmen

Auf den ersten Blick – sorry, ich wiederhole mich ich weiß – weist Kokosöl einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auf und eben dieser wird eigentlich als negativ bewertet.

Denn er macht in der Regel dick und erhöht die Gefahr auf Herzinfarkt und Schlaganfall – zumindest dann, wenn davon zu viel konsumiert wird.

Allerdings muss der Blick auf die Fettsäuren genauer ausfallen, damit ein anderer Blickwinkel auf das Kokosöl geworfen werden kann.

Die Basis bildet die Laurinsäure mit gut 45 – 50 % bei den sogenannten mittelkettigen Fettsäuren.

Zudem befinden sich auch noch Caprinsäure und Caprylsäure unter den Fettsäuretypen. Auch sie sind mittelkettig und bringen folgende Vorteile:

  • Leicht verdaulich
  • das Körpergewicht wird leichter reduziert als durch langkettige Fettsäuren
  • Weniger Kalorien als die langkettigen Vertreter
  • Werden schneller zur Energiegewinnung genutzt und lagern sich nicht in die Fettdepots des Körpers ein

Kokosöl findet einen vielfältigen Einsatz

Kokosöl spendet Feuchtigkeit und ist deshalb sehr gut für Haut und Haar geeignet

In immer mehr Haushalten wird hochwertiges Kokosöl eingesetzt. Doch dieses kann nicht nur zum Kochen bzw. der Verfeinerung von Speisen dienen, sondern es ist weitaus vielfältiger.

Denn Kokosöl ist ein wichtiger Bestandteil der Hausapotheke, zum Einsatz für die Gesundheit und in der natürlichen Körperpflege.

Mittelkettige Fettsäuren des Kokosöl sind für Darmbakterien unschädlich.

Es hat den Anschein, dass die mittelkettigen Fettsäuren bzw. deren Monoglyceride wie bspw. das Monolaurin auf die nützlichen Darmbakterien keine schädliche Wirkung haben, sondern nur auf die potenziell krankheitserregenden Mikroorganismen.

Von Forschern um Isaacs (1990) haben bspw. bewiesen, dass es zu keiner Inaktivierung von den weit verbreiteten Mikroben, von denen der Darm häufig besiedelt wird, durch Monolaurin kommt.

Dagegen kam es bei den krankheitserregenden Mikroben wie bspw. Haemophilus influenza, Staphylococcus epidermidis sowie dem grampositiven Gruppe-B-Streptokokkos zu einer starken Inaktivierung.

Natürlich ist es prima, wenn ein Fett: Pilze, Viren und Bakterien ausschalten kann.

Kokosöl hat positive Auswirkungen auf deinen Cholesterinspiegel

Aber wie ist es um die Gesundheit des Herzens bestellt, mit dem Cholesterinspiegel und den Blutgefäßen, wenn mit aller Begeisterung Kokosöl verzehrt wird?

Denn es ist nicht praktisch, pilz- und virenfrei am Herzinfarkt zu sterben.

Doch so ist es nicht, denn Kokosöl weist optimalerweise eine vorteilhafte Wirkung auf das Herz auf, sowie den Cholesterinspiegel und die Blutgefäße.

Das bewirkt das gesunde Öl

Zusammenfassung:

Es wurden bereits in zahlreiche Studien über die Wirkung von Kokosöl und den darin enthaltenden Fettsäuren durchgeführt.

Die Studienergebnisse haben sich in den letzten Jahren stark angehäuft und der Großteil bestätigt dem Kokosöl und seinen Inhaltsstoffen eine positive Wirkungsweise.

Sei es die Laurinsäure, die gegen Zecken hilft oder auch gegen Candida- und andere Pilzinfektionen.

Einige der Wirkstoffe zeigten sich in den Studien als besonders gesundheitsfördernd.

Wie kann Kokosöl beim Abnehmen helfen?

Kokosöl kann dir beim Abnehmen helfen

Die Frage, die sich stellt, ist: Wie kann Kokosöl dabei helfen abzunehmen?

Worauf basiert diese Annahme? Vom Organismus werden die mittelkettigen Triglyceride des Kokosöls anders verbreitet als die anderen Fette.

Sie werden von der Leber aufgenommen, für ihre Verdauung wird keine Gallenflüssigkeit benötigt und letztendlich werden sie in Ketone umgewandelt.

Diese geben dem Organismus Energie und es kommt nicht zu einer Einlagerung in den Fettdepots des Körpers.

Zugleich kommt es zu einer Erhöhung der Schilddrüsenfunktion, wodurch der gesamte Energiestoffwechsel ordentlich in Schwung gebracht wird.

Wenn du dann noch auf mehr Bewegung achtest und dich kalorienbewusst ernährst, dann ist Kokosöl eine gute Unterstützung, dein Gewicht zu reduzieren.

Allerdings muss hier klar gesagt werden, dass es sich dabei nicht um ein Wundermittel handelt.

Das Öl ist reich an gesättigten Fettsäuren und diese kann der Körper leicht und schnell verwerten, was bedeutet, dass du schneller und länger satt bist.

Info:

Das natürliche Öl regt den Stoffwechsel für bis zu 24 Stunden an und erhöht die Fettverbrennung um das Dreifache.

Zu beachten ist, dass auch beim Kokosöl gilt: nur in Maßen konsumieren! Hältst du dich daran, dann wirkt Kokosöl als echter Fettburner!

Zusammenfassung:

Zwar wirkt Kokosöl als eine Art Appetitzügler, aber das bedeutet nicht, dass das Öl total kalorienarm ist.

Es enthält wie andere Öle auch, gesättigte Fettsäuren. Aus diesem Grund solltest du das Kokosöl nur in moderaten Mengen zu dir nehmen.

Isst du es pur, dann reicht ein Esslöffel am Tag vollkommen aus, damit du damit abnehmen kannst.

Sicherlich kannst du auch zwei bis drei Esslöffel verteilt über den Tag zu dir nehmen – doch mehr sollte es keinesfalls sein!

Kokosöl in den Alltag integrieren

Nun stellt sich noch eine wichtige Frage: wie kann Kokosöl in den Alltag und den Speiseplan integriert werden? Das ist ganz einfach und dafür geben wir dir ein paar Tipps an die Hand.

Braten

Braten

Kokosöl verträgt hohe Temparaturen.

Es ist ein Teelöffel Kokosöl ausreichend, wenn es um die Zubereitung von Pfannengerichten geht oder dem Anbraten von Fleisch.

Dafür lässt du es einfach in der Pfanne heiß werden. Das Öl verflüssigt sich sehr schnell und dann kannst du darin wie gewohnt garen.

Kokosöl eignet sich aufgrund dessen, dass es hohe Temperaturen verträgt sehr gut zum Braten.

Kochen

kochen

Nutze Kokosöl als Ersatz für Butter. Egal, ob du Kartoffelpüree zubereitest, oder Nudeln verfeinern möchtest: Immer dann wenn du eigentlich Butter nutzen würdest, greifst du zum Kokosöl.

Wenn du magst, dann kannst du auch die gesamte Menge an Butter mit Kokosöl ersetzen oder nur einen Teil, vor allem wenn du den Buttergeschmack beibehalten möchtest.

Als Brotaufstrich

Kokosöl auf Brot

Ob auf dem Schwarzbrot beim Abendessen oder morgens auf das Brötchen.

Kokosöl ist bei Zimmertemperatur eine feste, aber streichzarte Masse, die sich gut als Aufstrich eignet.

Nicht nur von Vegetariern und Veganern wird Kokosöl als pflanzliche Alternative zur Butter genutzt.

Marinade

Nutze es zum Einlegen von Grillfleisch. Mariniere im Sommer das Grillfleisch oder den Fisch mit frischen Kräutern und Gewürzen in Kokosöl.

Dafür ganz einfach einen Teil des üblichen Öls mit geschmolzenen Kokosöl ersetzen.

Kokosöl und Kokosfett: Das ist nicht das Gleiche

Kokosöl

Kokosnüsse und Bio Kokosöl

Es handelt sich um einen weit verbreiteten Irrglauben, dass es sich bei Kokosöl und Kokosfett um das Gleiche handelt.

Viele sagen zu dem nativen Kokosöl einfach Kokosfett, da es man auch aus der Zeit von Palmin & Co. so kannte.

Von anderen wird behauptet, dass das feste Öl gleich Fett ist – aber da ist auch nicht der Fall.

Das Kokosfett ist desodoriert, was bedeutet, dass dem Öl der Geschmack und auch der Geruch genommen wurden.

Fazit

Bei Kokosöl handelt es sich um ein besonderes und wertvolles Geschenk der Natur.

Es gibt wohl kaum einen anderen natürlichen Stoff, der sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann und eine solch positive Wirkung auf den menschlichen Körper hat wie Kokosöl.

Es kurbelt aufgrund seiner idealen Zusammensetzung den Stoffwechsel an, schützt die Haut, weist eine antibakterielle Wirkung auf wodurch es eine Vielzahl von Parasiten bekämpft und es ist sogar in der Lage schwerwiegende Krankheiten einzudämmen.

Kokosöl entfaltet bei der Verwendung seine Wirkung sanft und weist keinerlei Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen auf.

Wir können die Frage „Wie gesund ist Kokosöl?Nur so beantworten: Es ist super gesund und abschließen möchten wir mit einem besonders zutreffenden Satz:

Bei Kokosöl handelt es sich um ein Geschenk der Natur!

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Laura Stein - Verfasser/In

Laura Stein ist Ernährungscoach und überzeugte Low-Carb-Eaterin. In ihren Artikeln gibt sie ihren Erfahrungsschatz aus jahrelanger Tätigkeit als Ernährungscoach weiter, welcher sich auf eine gesunde Ernährung, dem gesunden Abnehmen mit Low-Carb, sowie der Steigerung der Lebensqualität bezieht.

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