Ernährung

15. Mai 2019

Autor:Laura Stein

Kreatin – bring dein Training auf das nächste Level

Kreatin

Kreatin kommt bei normaler Nahrung zum größten Teil in rotem Fleisch und Fisch vor. Hierbei gilt es zu beachten, dass in Wurstwaren durch ihre Herstellungsverfahren hauptsächlich nur noch Kreatinin vorkommt.

Darüber hinaus kann der Körper aus den Aminosäuren Arginin und Glycin ca. 50% des benötigten Tagesbedarfs an Kreatin selbstständig synthetisieren. Dein Körper benötigt Kreatin zur Mukselkontraktion. Hier kommt Kreatin in zwei Formen vor: Einmal gebunden als Adenosintriphosphat, sogenanntes ATP und in freier Form als ungebundenes Kreatin.

Warum solltest du Kreatin nehmen?

ATP ist nur in sehr geringen Mengen in unserem Körper vorhanden. Bei intensiver Muskelanstrengung ist ausreichend ATP nur für ca. 10 Sekunden verfügbar. Daher ist das Ziel einer Kreatin Supplementierung, eine höhere Leistung bei kurzzeitiger, intensiver Muskelanstrengung zu erreichen. Durch Kreatin wird Wasser im Muskeln eingelagert. Welche Menge an Wasser dabei eingelagert wird, ist dabei auch abhängig von der täglichen Ernährung. In jedem Fall ist dies unbedenklich, vielmehr sogar förderlich, denn Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Wasser.

Was ist das beste Kreatin?

Es gibt mittlerweile unterschiedlichste Varianten von Kreatin auf dem Markt. Dies liegt zum Einen daran, dass Kreatin eins der meist erforschten Supplements darstellt und seine positiven Auswirkungen auf die eigene Leistungsfähigkeit bewiesen sind. Zum Anderen hängt die Aufnahme des Körper davon ab in welchem basischen Milieu er sich befindet. Daher wurden Produkte wie Kre-Alkalyn und Kreatin-HCL entwickelt, da diese das Produkt vor der Magensäure schützen und so die Aufnahme steigern.

Kreatin-HCL:

HCL bedeutet abgekürzt Hydrochlorid. D.h. es ist ein Kreatin auf Salzbasis. Der entscheidende Vorteil von Kreatin HCL ist, dass es keine Transport-Matrix zusätzlich braucht, da diese durch das HCL schon gegeben ist. Durch das HCL Molekül ist dieses Kreatin schon basisch und 4x so effektiv wie normales Monohydrat. Des Weiteren entsteht keine Ablagerung weder in Leber noch Niere. Somit ist es nach spätestens 24 Stunden wie aus dem Körper ausgeschleust.

Kre-Alkalyn:

Kre-Alkalyn nutzt die alkalischen Eigenschaften von Backpulver, um den pH-Wert zu neutralisieren und so die Aufnahme im Körper zu vereinfachen. D.h. im Vergleich zu klassischem Kreatin Monohydrat kann mit einer geringeren Dosis gearbeitet werden. Der Effekt bleibt allerdings derselbe.

Der Klassiker Kreatin Monohydrat

Kreatin Monohydrat ist eine saure Aminosäure und kann vom Körper nur schwer verarbeitet werden. Wie zuvor beschrieben sollte dein Körper basisch sein um die Aufnahme zu erleichtern. Ist dies nicht der Fall muss dein Körper arbeiten um den pH-Wert zu neutralisieren. Es ist empfehlenswert Kreatin Monohydrat zusammen mit Traubenzucker, Fruchtzucker oder anderen hoch glykämischen Kohlenhydraten zuzuführen. Da Monohydrat keine Transportmatrix enthält ist dies nötig, damit es besser in die Muskeln gelangen kann.

Eigenschaften

  • Verbesserte Muskelversorgung
  • Mehr Kraft und Ausdauer beim Training

Ich empfehle dir eine Menge von:

  • 5g Kreatin Monohydrat
  • 2-4g Kre-Alkalyn
  • bis zu 2g Kreatin HCL

Einnahme:

  • Am wichtigsten ist die Einnahme Vor – und Nach dem Training
  • Des Weiteren kannst du auch Morgens bereits eine Portion zu dir nehmen um deine Kreatin Speicher richtig aufzuladen

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Vor dem Training bietet sich eine Kombination mit schnellen Kohlenhydraten zur Kraftsteigerung an
  • Aminosäuren
  • BCAAs
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (No Ratings Yet)
Loading...

Share

Laura Stein - Verfasser/In

Laura Stein ist Ernährungscoach und überzeugte Low-Carb-Eaterin. In ihren Artikeln gibt sie ihren Erfahrungsschatz aus jahrelanger Tätigkeit als Ernährungscoach weiter, welcher sich auf eine gesunde Ernährung, dem gesunden Abnehmen mit Low-Carb, sowie der Steigerung der Lebensqualität bezieht.

Schreibe ein Kommentar