Gesundheit

27. Juli 2018

Autor:Laura Stein

Letzte änderung am November 28th, 2018 um 13:56

Sodbrennen: Wie entsteht es und was hilft? – Hausmittel gegen Sodbrennen

Ein stressiger Tag, ein Essen, das sehr reichhaltig war oder ein Glas Wein zu viel – so mancher kennt die Beschwerden danach: Es drückt im Magen, in der Brustbeingegend brennt es und das mitunter bis in den Rachen hinauf.

Oft passiert es, dass sogar etwas Säure mit hochkommt und im schlimmsten Fall sogar ein Teil der „halbverdauten“ Speisen. Das passiert vor allem dann, wenn der Gürtel zu eng sitzt oder man sich bückt.

Dieses unangenehme Sodbrennen, das solch einen Reflux – lateinisch für Rückfluss – auslöst, legt sich in den meisten Fällen wieder schnell. Damit ist das Ganze ein physiologischer Reflux.

Wie kommt es zum Sodbrennen?

Sodbrennen kann Halsschmerzen verursachen

Kommt es zu Sodbrennen, dann empfinden wir das als einen aufsteigenden Schmerz in der Magengrube und hinter dem Brustbein. Dieser kann bis in den Hals und den Rachen reichen. Oft, doch nicht zwangsläufig kommt es dazu, dass wir sauer aufstoßen müssen.(1)

Dabei ist die Speiseröhre stets der Ort des Geschehens, bei der es sich um einen Muskelschlauch handelt, der die Nahrung von der Kehle mithilfe von Muskelbewegungen in den Magen befördert.

Dabei tritt die Speiseröhre durch das Zwerchfell in den Magen ein. Dort verhindert eine Muskelfasergruppe normalerweise, dass die Nahrung wieder nach oben steigt.

Doch ist der Schließmuskel geschwächt oder in seiner Funktion gestört, dann ist es dem Mageninhalt möglich, wieder zurück in die Speiseröhre zu fließen.

Aber selbst dann, wenn der Schließmuskel gut funktioniert, kann es immer wieder einmal dazu kommen, dass Essensbestandteile zurück in die Speiseröhre gelangen.

Diese ist normalerweise in der Lage, durch eine erhöhte Muskelaktivität den unwillkommenen Speisebrei wieder nach unten zu drängen, doch dabei kann es zu vorübergehenden krampfartigen Schmerzen hinter dem Brustbein kommen.

Allerdings gelingt dieser Rücktransport nicht immer, vor allem dann nicht, wenn die Belastung zu stark wird oder die Muskulatur auch in der Röhre geschwächt ist.

Verbleiben Speisebrei und die mit ihm die aggressive Salzsäure aus dem Magen zulange in der Speiseröhre, dann wird die Speiseröhrenschleimhaut durch die Säure gereizt, die über keinen Schutz dagegen verfügt. So kommt es dann zu dem unangenehmen Brennen.

Es kann für den Rückfluss allerdings auch schädigende Einflüsse verantwortlich sein, sowie organische Ursachen, durch die die Aktivitäten des Speiseröhrenschlauchs, des Magens oder des Schließmuskels beeinträchtigt werden.

Zusammenfassung:

Im Magen ist Salzsäure dabei behilflich die Nahrung zu verdauen. Auch wenn die Säure dem Magen nichts anhaben kann, so leidet die Speiseröhre erheblich unter ihr und wehrt sich mit brennenden Schmerzen.

Die Ursachen und möglichen Erkrankungen

Sodbrennen kann schmerzhaft sein

Hauptsächlich sind die Ursachen für Sodbrennen in der Speiseröhre zu finden. Im Prinzip handelt es sich bei der Speiseröhre um einen Muskelschlauch, der den Speisebrei in den Magen befördert.

Am Übergang zum Magen befindet sich ein Schließmuskel, der die Speiseröhre vor zurückfließenden Mageninhalt schützt. Die Muskulatur kann zumeist dem Druck standhalten.

Aber bestimmte Faktoren führen dazu, dass die Muskelfasern erschlaffen, wie bspw. Medikamente oder Alkohol.(2)

Fließt der Speisebrei zusammen mit der Magensäure zurück in die Speiseröhre, dann werden die Muskelfasern gereizt und es entsteht das Sodbrennen.

Für den Reflux gibt es folgende Ursachen:

  • Eine erhöhte Menge an Magensäure: Das geschieht vor allem durch falsche Ernährung, Alkohol, Medikamente und Stress. Sie wirken sich auf das Entstehen von Sodbrennen aus, indem sie die Produktion der Magensäure steigern.
  • Eine Erschlaffung des Schließmuskels: Der Magenschließmuskel, der sich am Mageneingang befindet, dann durch bestimmte Medikamente beeinträchtigt werden oder auch durch Nikotin.(3)

Aber oftmals tritt Sodbrennen auch aus der Kombination von beiden Ursachen auf.

Weitere Auslöser sind:

  • Hiatushernie (Zwergfelldurchbruch): Er führt zu einer Verlagerung eines Teils des Magens in den Brustraum und schwächst so den Schließmuskel in seiner Spannung. Häufig wird der Zwerchfelldurchbruch als Zufallsbefund bei der Ursachenforschung aufgrund Sodbrennens entdeckt.
  • Reizmagen: Durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine gestörte Magenbewegung kann es zu Verdauungsstörungen kommen.(4)
  • Magenschleimhaut-Entzündung: Das Bakterium Helicobacter pylori sorgt für eine Reizung der Magenschleimhaut (Gastritis) und diese ruft nicht nur die Reflux-Symptome hervor, sondern unbehandelt auch den Hauptverursacher des Magengeschwürs. Doch auch Reizstoffe wie Alkohol, Nikotin oder Kaffee sowie Stress können die Magenschleimhaut in Mitleidenschaft ziehen und dafür sorgen, dass zu viel Säure gebildet wird.
  • Schmerzmittel: Der Magen wird durch besondere Medikamente aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika, zu denen auch Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure gehören, übersäuert. Auf keinen Fall sollten diese ohne magenschützende Medikamente eingenommen werden.(5)
  • Übergewicht: Der Druck im Magen und Bauch wird durch die Körpermaße und einen vermehrten Fettanteil im Bauchraum erhöht, wodurch es zu einem Reflux kommt.(6)
  • Achalasie: Dabei handelt es sich um eine seltene Erkrankung, bei der die Muskeln der Speiseröhre erschlafft sind und so der Transport des Speisebreis zum Magen eingeschränkt ist.(7)
  • Diabetes: Die Nervensteuerung der Speiseröhre kann bei einer fortgeschrittenen Zuckerkrankheit in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch hier funktioniert der Transport des Speisebreis nicht mehr zu 100 %.(8)

Wann muss / sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Es kann nötig sein, einen Arzt zu Rate zu ziehen

Für den Magen ist es ein reizendes Programm, wenn er ein fettiges, üppiges Essen erhält, dass schwer zu verdauen ist und dann oben drauf noch einen Verdauungsschnaps bekommt. Eben dieses führt oftmals zu Sodbrennen.

Doch solange diese Probleme nur hin und wieder auftreten und spontan wieder verschwinden, dann können sie als harmlos abgehakt werden.

Doch sollte der saure Mageninhalt mindestens einmal in der Woche aufstoßen, dann kann sich dahinter eventuell eine Reflux-Krankheit verbergen.

Die Symptome für diese Erkrankung sind außerdem eine morgendliche Heiserkeit, Husten, Räuspern und ein schlechter Geschmack im Mund. All das kann von einem Säurerückfluss in der Speiseröhre herrühren und abgeklärt werden.

Heute gibt es eine Menge wirksamer Mittel die gegen Sodbrennen helfen. Wichtig ist eine konsequente Behandlung, denn wenn ein häufiger und anhaltender Säurereflux besteht, dann können daraus weitere Probleme folgen:

Weitere Probleme sind:

  • zu einer Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis)(9)
  • ein blutendes Schleimhautgeschwür (Ulcus)
  • Narbenähnliche Einengungen der Speiseröhre – diese behindern den Transport des Speisebreis
  • Der Barrett-Ösophagus – eine Entartung von Zellen im unteren Drittel der Speiseröhre (zählt zu den Krebsvorstufen)
  • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) – eher selten aber eine mögliche Folge

Zusammenfassung:

Der Arzt erhält erste Hinweise auf mögliche Krankheiten durch die Häufigkeit der Beschwerden des Sodbrennens. Trotzdem sollte im Gespräch Herzerkrankungen ausgeschlossen werden, denn ein Herzinfarkt kann sich durch ähnliche Symptome wie ein Druck im Brustkorb äußern.

Wie ist es möglich, sich vor Sodbrennen zu schützen?

Stress kann Sodbrennen verursachen

Zumeist sind die Menschen nur nach einer sehr üppigen Mahlzeit von Sodbrennen betroffen, oder wenn sie von Stress geplagt sind oder nach ausgiebigen Alkoholgenuss.

Es sind tatsächlich die Lebensgewohnheiten, die am häufigsten dazu führen, dass wir unter Sodbrennen leiden.

Und damit besteht bereits ein sehr vielversprechender Behandlungsansatz:

  • Nikotin und Alkohol vermeiden – diese wirken erschlaffend auf den Schließmuskel am Mageneingang – die Folge Sodbrennen. Vor allem beim Rauchen ist nur der komplette Verzicht hilfreich.(10)(11)
  • Sport und Entspannungstechniken – sie sind gut geeignet, um die innere Anspannung zu lösen und den Reflux-Auslöser „Stress“ zu reduzieren.(12)
  • Schokolade, Kaffee, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, scharf gewürzte Speisen, Fettes und Frittiertes: Sie regen die Produktion der Magensäure an und sind der Auslöser für Sodbrennen. Also den Konsum dieser Lebensmittel einschränken.(13)
  • Üppiges Abendessen – diese sollten vermieden werden. In den letzten Stunden vor dem zu Bett gehen sollte nur leichte Kost gegessen werden. Wer nachts häufig unter Sodbrennen leidet, der sollte mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen. Ein Hochlagern des Oberkörpers ist hilfreich um ein Aufsteigen der Magensäure zu verhindern.
  • Eine große Körperfülle – die drückt auf den Magen und damit auch auf den Magensaft in Richtung Speiseröhre. Ein zu hohes Körpergewicht sollte durch Bewegung und eine reduzierte Kalorienmenge versucht werden abzubauen.

Was hilft gegen Sodbrennen? – Hausmittel

Kaugummi hilft nicht gegen Sodbrennen

Wer nur gelegentlich unter Sodbrennen leidet, der kann sich die Hausapotheke zu nutzen machen und muss nicht gleich den Arzt aufsuchen:

Und damit besteht bereits ein sehr vielversprechender Behandlungsansatz:

  • Stärkehaltige Nahrungsmittel – sie können den Überschuss an Magensäure schnell binden und so Linderung verschaffen. Dazu gehören bspw.: trockenes Weißbrot, Zwieback, Kartoffeln oder Bananen.
  • Ein Glas Milch oder das Kauen von Nüssen sind hilfreich, um die Magensäure zu neutralisieren.
  • Ein Löffel Senf nach einer Mahlzeit: Aufgrund der darin enthaltenen Senföle wird das Entstehen von einem Reflux verhindert.
  • Auch Natron ist ein altes Hausmittel gegen Sodbrennen und dies ist bspw. in Backpulver enthalten. Dieses reagiert chemisch mit der Säure im Magen, wodurch Wasser und das Gas CO2 entstehen. Allerdings kann sich der Druck im Bauchraum durch Letzteres erhöhen und damit kann indirekt wieder ein Säurereflux entstehen.
  • Kaugummi kauen (Kein Scherz!) – dabei handelt es sich um das ungewöhnlichste Hausmittel gegen Sodbrennen. Durch das Kauen wird die Produktion von Speichel angeregt und dieser ist leicht basisch und kann kleine Mengen an Magensäure in der Speiseröhre neutralisieren. Zudem wird die vorhandene Säure durch den Speichel verdünnt und nimmt diese durch das Schlucken wieder mit in Richtung Magen.(14)
  • Die Magensäure mit Wasser verdünnen – dann, wenn saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt und die empfindliche Schleimhaut angreift, entsteht das Sodbrennen. Daher kann es in manchen Fällen helfen, etwas zu trinken und damit die Magensäure wieder zurück in den Magen zu befördern. Zudem wird dadurch auch die übermäßig vorhandene Magensäure verdünnt. Als geeignet gelten ein Glas lauwarmes, stilles Wasser, säurearmer Tee, wie bspw. Kamillentee, wobei schwarzer Tee nur bedingt geeignet ist. Der Grund dass der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre durch das darin enthaltene Koffein geschwächt werden kann.

Zusammenfassung:

Sollten diese Hausmittel gegen Sodbrennen keine Wirkung zeigen, dann ist es noch möglich, rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke zu nutzen.

Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die Ursachen eines immer wieder auftretenden Sodbrennens unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden müssen.

Das ist auch dann der Fall, wenn man mit den Medikamenten zumeist beschwerdefrei über den Tag kommt.

Medikamente gegen Sodbrennen

Medikamente gegen Sodbrennen

Es stehen drei verschiedene Wirkstoffgruppen zur Auswahl, um Sodbrennen zu behandeln:

  • Antazida
  • H2-Blocker
  • Protonenpumpeninhibitoren (PPI)

Von jedem dieser Medikamente wird Sodbrennen bekämpft und die damit verbundenen Beschwerden. Zudem gibt es auch pflanzliche Präparate, mit denen es möglich ist Sodbrennen zu bekämpfen.

Gelegentliches Sodbrennen: Antazida

Wie Sodbrennen entsteht, das ist nun klar und mit Antizida ist es möglich, die überschüssige Magensäure zu beseitigen, indem sie durch eine einfache chemische Reaktion diese neutralisiert.

Dieser Wirkstoff wirkt direkt nach dem Schlucken lokal im Magen und daher tritt die Wirkung sehr schnell ein.

Der Vorteil ist, dass diese Medikamente sich durch ihre gute Verträglichkeit auszeichnen.(15)

Aber Vorsicht:

Antizida gelten als bedenklich. Dadurch, dass Magensäure neutralisiert wird, welche die eigentliche Aufgabe hat, Keime zu neutralisieren, ist man anfälliger für Krankheiten.(16)

H2-Blocker gegen regelmäßiges Sodbrennen

Durch die H2-Blocker wird die Freisetzung von Magensäure gehemmt und diese Medikamente sind für Personen geeignet, die regelmäßig, also mindestens zweimal wöchentlich unter Sodbrennen leiden.

Die H2-Blocker blockieren für ihre Wirkung bestimmte Hormon-Bindestellen im magensäureproduzierenden Zellen.

In dieser Folge gelangt kaum noch Magensäure in den Magen und der Mageninhalt wird dadurch weniger sauer.

Sollte diese dennoch in die Speiseröhre zurückfließen, ist der Schaden nicht so massiv.

Einige der H2-Blocker sind rezeptfrei erhältlich, aber dürfen nur wenige Tage für die Eigenbehandlung eingenommen werden.(17)

Gegen regelmäßige und starke Beschwerden: Protonenpumpenhemmern (PPI)

Wer unter starken und häufigem Sodbrennen leidet, der benötigten Medikamente mit einem anderen Wirkmechanismus.

Von den Protonenpumpenhemmern wird die Säureproduktion des Magens gehemmt und dafür blockieren sie ganz gezielt bestimmten Pumpen, die normalerweise einen Bestandteil der Magensäure in den Magen befördern.

Die Säuremenge im Magen wird durch diese Blockade reduziert und die Beschwerden verbessern sich oder können erst gar nicht entstehen.

Allerdings sind die PPI nicht dafür geeignet, akutes Sodbrennen zu beheben. In dem Fall sind die Antazida besser geeignet, da sie eine deutlich schnellere Wirkung entfalten.(18)

Aber Vorsicht:

Auch Protonenpumpenhemmern gelten als bedenklich.(19)

Übersicht der Vorteile der drei Wirkstoffgruppen:

AntazidaH2-BlockerProtonenpumpenhemmern (PPI)
  • Lokale Wirkung im Magen
  • Neutralisieren überschüssige Säure
  • Schneller Wirkeintritt
  • Gut verträglich, einige auch für die Schwangerschaft geeignet
  • Rezeptfrei erhältlich
  • Besonders für Menschen mit gelegentlichem Sodbrennen geeignet
  • Reduzieren die Magensäure
  • Wirkung hält einige Stunden an
  • Gute Alternative zu Protonenpumpenhemmern
  • Gut verträglich
  • Manche Wirkstoffe sind rezeptfrei erhältlich
  • Besonders für Menschen mit regelmäßigem Sodbrennen geeignet
  • Reduzieren die Magensäure
  • Langanhaltende Wirkung – meist nur eine Tablette pro Tag nötig
  • Bewährt und gut verträglich
  • Einnahme nach ärztlicher Rücksprache auch über einen längeren Zeitraum möglich
  • Besonders für Menschen mit regelmäßigen und starken Beschwerden geeignet

No-Go Lebensmittel bei Sodbrennen

Kaffee

Bei Sodbrennen handelt es sich um eine Verdauungsstörung, bei der es zu einem brennenden Gefühl im oberen Bauchbereich kommt, das sogar bis in den Brust- und unteren Rachenbereich aufsteigen kann.

Bei Sodbrennen sollte auf gewisse Nahrungsmittel verzichtet werden, um so Komplikationen oder eine chronische Erkrankung zu verhindern:

Rotes Fleisch

Sicherlich eine tolle Proteinquelle und in kleinen Mengen weist es auch gewisse Vorteile für den Organismus auf.

Doch Menschen die von Sodbrennen betroffen sind, sollten davon Abstand nehmen, denn die darin enthaltenen Purine und Säuren beeinträchtigen den Verdauungsprozess und stimulieren die Produktion der Magensäure.

Kaffee

Bereits der Duft von Kaffee bringt bei vielen Menschen gute Laune hervor. Kaffee ist beliebt und macht munter.

Kaffee enthält Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe in bescheidenden Mengen und tut einiges Gutes für unsere Gesundheit.

Doch wer unter Sodbrennen leidet, der sollte auf den schwarzen Genuss verzichten, denn die darin enthaltenen Koffeine sind ein Auslöser für die Beschwerden, indem sie entspannend auf den Schließmuskel wirken und so kann die Säure in die Speiseröhre gelangen.(20)

Scharfe Gewürze

Sie können zu einer Veränderung der Magensäure führen und die Magenschleimhaut reizen.

In kleinen Mengen verursachen sie zumeist keine Beschwerden, doch bei manchen Menschen kann es zu einem Reflux und damit zu Sodbrennen kommen.

Schokolade

Sie versorgt den Organismus mit Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen, die der Gesundheit förderlich sind.

Bei Sodbrennen sollte auf sie verzichtet werden, denn sie kann dieses sogar verstärken aufgrund der darin enthaltenen Fette, dem Koffein und dem Wirkstoff Theobromin.

Frittiertes

Frittierte Speisen sind der schlimmste Feind des Stoffwechsels und der Verdauungsgesundheit. In ihnen sind Transfette, chemische Zusätze und viel Salz enthalten.

Durch diese Stoffe wird die Magenschleimhaut gereizt, und der pH-Wert im Verdauungstrakt beeinträchtigt.

Zusammenfassung zum Sodbrennen

Bei Sodbrennen handelt es sich um das Leitsymptom für eine Rückflusskrankheit (gastroösophageale Refluxkrankheit).

In den westlichen Ländern hatten rund 25 % der Menschen bereits einmal im Monat mit dieser Art von Beschwerden zu tun.

Oft kommt dazu noch ein Aufstoßen von saurem Magensaft hinzu. Aber auch das Aufstoßen ohne Magensäure ist möglich.

Es gibt noch weitere Ursachen durch die das Sodbrennen entstehen kann. Reizmagen, Entzündung der Speiseröhre oder der Magenschleimhaut, ein Magengeschwür oder ein Zwerchfellbruch beispielsweise.

Sollten die Beschwerden nach einer Anpassung der Ernährung sowie einem Rauchstopp und einer ersten medikamentösen Probebehandlung weiter anhalten, ist es notwendig, die Speiseröhre zu kontrollieren. Das geschieht mittels einer Endoskopie (Spiegelung).

Die Therapie wird nach der Ursache ausgewählt. Dabei handelt es sich um eine Veränderung des Lebensstils und zum Teil um die Einnahme von – teils rezeptfreien – Medikamenten, wodurch das Sodbrennen behoben werden kann.

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Laura Stein - Verfasser/In

Laura Stein ist Ernährungscoach und überzeugte Low-Carb-Eaterin. In ihren Artikeln gibt sie ihren Erfahrungsschatz aus jahrelanger Tätigkeit als Ernährungscoach weiter, welcher sich auf eine gesunde Ernährung, dem gesunden Abnehmen mit Low-Carb, sowie der Steigerung der Lebensqualität bezieht.

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